7 Kräuter - Schwarzer Rumburak

Im Shop zu finden unter dem Namen

“Schwarzer Rumburak”

Die Bitterkräutermischung “Schwarzer Rumburak” besteht aus 7 Kräutern: Bibernellwurzel, Wermut, aus gekörntem Kümmel, Anis, Fenchel, Schafgarbe und aus ganzen Wacholderbeeren. Ihre Kräuter sind frisch verpackt und sollten nicht ewig gelagert werden, weil sie sonst viel von ihren (Aroma & Wirk-)Stoffen verlieren würden. Das wäre sehr schade.

Diese Kräutermischung wirkt schleimlösend und schleimausscheidend. Die Grundursachen vieler Erkrankungen sind in einer fehlerhaften Speichel - und Schilddrüsenfunktion zu finden. Lt. Bertrand Heidelberger sei es in erster Linie die Entwicklung des Schleims, der bei der Aufnahme der Nahrung den Magen und die Nieren zuerst verunreinige und dann nach und nach alle inneren Organe in Mitleidenschaft ziehe. Daraufhin gehe der Schleim ins Blut über, welches dadurch an Wärme verliere und die Blutzirkulation störe. Als Ergebnis seiner über 50jährigen Erfahrung hat Bertrand Heidelberger in seinem Testament sein Wissen über die Verbesserung des Wohlbefindens durch die von ihm entwickelte Sieben - Kräuter - Kombination zum Wohl der Menschheit aufbewahrt. Neben vielen Erfahrungberichten ist er selbst das beste Beispiel für die erfolgreiche Anwendung dieses natürlichen Kräuter - Pulvers: Durch das tägliche Einnehmen konnte Bertrand Heidelberger den sich täglich bildenden Schleim in seinem Körper lösen und sein Blut bis ins hohe Alter gesund erhalten. Er wurde über 80 Jahre alt.

Die Anwendung bei Problemen von Stuhlgang, Prostata, Rheuma/Gicht, Heuschnupfen/Pollenallergie, Leber/Niere, bei Übersäuerung(Gastritis,Reflux), Verdauung, Verschleimung, Amalgam, Schilddrüse, Diabetes, Magen/Darm, Pilz, Haut, beim Wohlbefinden/Vitalität-Erschöpfung, Müdigkeit, Stoffwechsel, Knie/Rücken oder Asthma ist zum Teil enorm erfolgreich.

Das Revolutionäre an den bitterstoffhaltigen Pflanzen ist, dass sie eine umfassende, nebenwirkungsfreie Wirkung auf den gesamten Organismus haben, also nicht nur auf den Verdauungstrakt wirken, sondern auch auf Herz-Kreislauf, Gehirn-, Nerven- und Immunsystem und schließlich auf das Säure-Basen-Gleichgewicht, denn Bitterkräuter wirken basisch.

Noch ein Tip zum Schluß. Haben Sie ab und an Sodbrennen?

Probieren Sie diese Bitterkräutermischung “Schwarzer Rumburak”!

Literaturempfehlung:

Um ausführlich über alle 7 Kräuter etwas erfahren zu können, empfehle ich Ihnen das Infoheft

„Das 7 Kräuter Erbe“ von B. Heidelberger, im Shop für nur 5,20€

 

Erscheinungsvermerk

Schwarzwaldkräuter

Wenzel

Wagensteigstr. 11

79274 St. Märgen

Ruf: +49 (0) 7669 939 204

www.schwarzwaldkraeuter.de

schwarzwaldkraeuter@web.de

Dieser Text zu unserem Produkt ersetzt keinen Arztbesuch, sondern möchte über Bitterkräuter informieren. Alle Angaben ohne Verpflichtung und Garantie. Ich übernehme keine Verantwortung und Haftung bei Unklarheiten. Es empfiehlt sich immer, sich therapeutisch begleiten und beraten zu lassen. Alle Angaben nach bestem Wissen.

St. Märgen, Januar 2007       

aus dem Kräuterbuch von

JACOBUS THEODORUS "TABERNAEMONTANUS" ANNO 1625

Bibernellwurzel

Jnnerlicher Gebrauch der Bibernellen.
Unser Bibernell/ sonderlich aber seine Wurtzel/ gedörret und gepulvert/ mag von dem gemeinen Mann und von menniglich vor Pfeffer in der Speiß genutzt werden zur Gesundtheit/ dann sie der Speiß nicht allein ein guten Geschmack gibt/ sondern sie bewahrt den Menschen vor allerhandt Gifft/ unnd ist dem gantzen Leibe fast dienlich zu gebrauchen/ dann sie erwärmet den Magen/ die Leber/ die Nieren unnd Blasen/ unnd stärcket sie: Eröffnet die Verstopffung derselbigen/ ist heylsam den Engbrüstigen unnd Wassersüchtigen bey dem Fleisch und sonst auch wie die Peterleinwurtzel gesotten/ unnd dient allen kalten unnd feuchten Kranckheiten. Es soll diese Wurtzel in Sterbensläuffen/ fürnemlich in allen Speisen unnd Tranck genützet werden/ sonderlich aber im Frühling/ Herbst und Winter/ dann sie thut nicht allein allem Gifft hefftigen Widerstandt/ sondern sie behütet den Menschen vor der Pestilentzischen Contagion/ reyniget das Geblüt/ unnd stercket das Hertz gewaltiglich.

Wermut

Jnnerlicher Gebrauch dess Wermuths
Der gemeine Feldtwermuth ist dienlicher ausserhalb dess Leibs/ dann zu den jnnerlichen Gebrechen zu gebrauchen: unnd sol allwegen in nachvolgender Verzeichnuss wo dess Wermuths gedacht wirdt/ der Bergwermuth verstanden werden. In Mangel aber desselben mag man den nemmen/ der auff den alten Mawren/ oder truckenen feldern wechst.

Der Bergwermuth erwärmet und stercket den schwachen und erkalten Magen und die Leber/ die jhren Ursprung von Kälte haben/ nichts dienlichers unnd nützlichers als der Wermuth/ und was darvon gemacht wirdt. Derwegen auch derselbig nicht ohne Ursach in die Küchen kommen/ dann die Küch den jungen Wermuth in die Eyer oder Pfannenkuchen pflegen zu vermischen/ welches denen/ so erkaltete Mägen haben/ ein sehr dienlich Speiss ist.
Der Wermuth behütet das Geblüth unnd alle jnnerliche Glieder vor Fäulniss/ unnd so was gifftiges im Leib were das verzehret unnd verbesserts. Er erweckt die Begird zur Speiss/ reinigt das Geblüt/ thut Widerstandt dem Gifft/ hilfft dem schweren Athem/ dann er löset ab/ zertheilt und detergirt den zähen dicken Schleim der Brust und Lungen/ darvon das Keichen und der schwere Athem kompt. Er vertreibt den Heschgen oder Klux/ er eröffnet die Leber/ reinigt den Magen unnd Leber von der Gallen/ unnd führet sie durch den Harn und Stulgang auss: dann der Wermuth hat ein widerwertige Natur und Eygenschafft in jhm verborgen/ er laxirt und stopffet/ welche beyde wider einander seynd/ darumb soll er bissweilen mit andern Stücken nach Gelegenheit der Kranckheit gebraucht werden. Dann so der Mensch im Leib verstopfft were/ so soll man jhme laxirende oder purgirende Stück zusetzen. So aber einer zu viel flüssig oder durchläuffig were/ soll man den Wermuth allein/ oder aber mit andern Stücken die da stopffen vermischt/ brauchen.
THEOPHRASTUS ein alter Griechischer Scribent/ schreibt 9.HIST.8. wie das Bergwermuth/ ABSINTHIUM PONTICUM/ in der Landschafft Ponto/ ein gute Mastung dess Viehs seye/ und sagt/ welches Vieh von dem Wermuth geweidet werde/ sey ohn Gallen/ das in Wahrheit auch den zornigen und bösen gallsüchtigen Weibern ein uberauss gute Artzney were/ die jhren Leib mit stättigem Zürnen von uberlauffender Gallen kräncken/ und in mancherley Kranckheit und Gefahr bringen/ welche Mängel dann ohn sonderlichen grossen Kosten leichtlich können gewendet/ und hinweg genommen werden.

Wermuthsafft frisch aussgedruckt/ und zehen Tag nacheinander dess Morgens nüchtern/ jedes aml i.Loth mit Zucker vermischt/ getruncken/ vertreibet die Geelsucht/ Wassersucht und viel böser Feuchtigkeit von der Leber und dem Miltz/ ist auch ein gewiss Experiment vor das langwärige Fieber.
Wermuth zu Pulver gestossen/ und dess Morgens/ Mittags und zu Nachts/ jedesmal einer Castanien gross eyngenommen/ stärcket und erwärmet/ den erkalten Magen und die Leber/ eröffnet die Verstopffung derselben/ bringt Lust zu essen/ und dienet wider die Geelsucht und kalte Wassersucht.
Frischen Wermuthsafft getruncken ii. oder iii.Loth/ weniger oder mehr/ nach dem der Mensch jung oder alt ist/ tödtet die Spülwürm.
Wermuthpulver mit dem gepulverten Kraut von Tausentgülden/ oder mit Pfersichkernenpulver/ mit Wein getruncken/ thut dessgleichen.
 

aus gekörntem Kümmel

Jnnerlicher Gebrauch dess wilden Kümmels DIOSCORIDIS
Dess wilden Kümmels Samen zu Pulver gestossen/ ist gut vor sich selbst allein/ oder aber mit Wein oder Wasser getruncken/ auff anderthalb quintlein/ vor das Krimmen/ und die windige auffblähung der Därm und dess gantzen Leibs.
Ein anders: Nimb Haberkümmel vierdhalb quintlein/ Weinrauthensamen/ Coriander/ Peterleinsamen/ Fenchelsamen/ Anissamen/ jedes anderthalb quintlein/ neun Pfefferkörner. Diese Stück soll man zu einem reinen Pulver stossen/ durch ein Sieblein schlagen/ darnach mit xxviii. Untz frisch Wasser/ und xx. Untz gutem Spanischem Wein oder Malvasir zertreiben und vermischen/ solches als dann in einem steinen Krug oder Glass behalten. Von dieser Artzeneysoll der jenig/ so das Krimmen hat/ allen Morgen nüchtern fünffthalb Untz warm trincken/ und soll darauff spaciren gehen.
Haberkümmel zu Pulver gestossen/ unnd ein quintlein mit gutem Weinessig getruncken/ vertreibt den Klux. Mit Wein getruncken/ ist fast dienlich dem feuchten Magen/ treibt auss den Lenden oder Nierenstein. Unnd eins Gülden schwer mit gutem weissen Wein zertrieben/ dienet wider aller gifftigen Thier verletzung/ die mit stechen und beissen den Menschen vergifften.

AB HIER BAUSTELLE!!!!

Anis

Jnnerlicher gebrauch dess Aniss
Es wirdt der Anisssamen heutiges Tags bey uns Teutschen wie bey den Alten nicht allein in der Artzeney/ sondern auch in der Speiss gebraucht. Unsere Weiber backen den ins Brodt/ unnd machen das Zuckerbrodt Biscoct genannt darmit/ unnd gibt solcher Samen dem Brodt nicht allein ein guten lieblichen geschmack/ sondern es ist auch nützlich in etlichen Kranckheiten gebraucht: Als nemlich in den blehungen dess Magens/ dess Miltz/ unnd der Därm: Dessgleichen im Seiten unnd Nierenwehe/ Bauchwehe/ Krimmen/ Därm gegicht/ Wassersucht/ in allen kalten Gebrechen der Lebern unnd verstopffung derselben/ in Nieren gebrechen unnd dem stein/ unnd in unfruchtbarkeit der Weiber/ unnd dergleichen mehr Kranckheiten.
   So man aber den Aniss in Speisen n�tzen will/ sol er bey den speisen gekocht werden/ denen Menschen die mit nachfolgenden schwachheiten beladen seind/ die den Schwindel und umblauffen im Haupt haben/ unnd denen so st�tig vor den Augen zwitzert/ oder als wann jhnen M�cken vor den Augen fliegen/ und die mit kalten Fl�ssen beladen seindt. Diese Speisen seindt auch n�tz den Keichenden/ die den schweren Athem haben und st�tig Husten/ denen der Magen auffstosset mit r�psen unnd den Klux haben. Jtem/ den Lebers�chtigen/ denen die mit dem gr�nen Siechtagen CACHEXIA beladen unnd ein b�se todte farb haben. Dessgleichen den Geels�chtigen/ Wassers�chtigen/ Miltzs�chtigen/ und die st�tige auffblehen unnd winde im Leib empfinden/ und zu dem Krimmen unnd D�rmgegicht geneiget seyn. Jtem den seugenden Weibern/ dann jhnen der Aniss uberfl�ssige Milch macht/ t�glich in den speisen gen�tzt. Es dienet auch den erkalten M�nnern die zu den Ehelichen Wercken unverm�glich worden seynd.
   Der Anisssamen dient sonst vor sich selbst vor viel gebrechen dess Leibes/ machet einen wolriechenden lieblichen Athem/ im Mundt gek�uwet unnd dann hinabgeschluckt. Dienet den jenigen die ein bl�des Haupt unnd Hirn haben/ unnd vermeynen dass jhnen M�cken vor den Augen fliegen/ er erw�rmet die erkalte Brust und Lungen/ vertreibet den engen Athem und das Keichen/ dient wider den alten Husten/ erw�rmet und stercket den erkalten Magen und alle innerliche Glieder/ er zertheilet und f�hret auss die Wind/ stillet das Magenwehe/ vertreibt den Klux von v�llin unnd Bl�sten verursacht. Er �ffnet unnd l�set auff die verstopffung der Lebern/ ist dienlich den Geels�chtigen/ und denen so zu der windigen Wassersucht geneigt seind. Er dienet wider das Leibwehe unnd Krimmen/ verh�tet dass keine W�rm bey dem Menschen wachsen/ so man den in st�tigem gebrauch hat. Ferner dienet er vor das Lenden unnd Nieren wehe auss Bl�sten/ er l�set auff die verstopffung der Nieren und Blasen/ treibet den Harn unnd Griess/ f�rdert die Monzeit der Weiber/ stillet den weissen Fluss/ das weiss Gesicht genannt/ leschet den Durst/ widerstehet dem Gifft/ unnd ist gut wider die Stich unnd Bissz aller gifftigen Thier/ er stopffet den Bauchfluss unnd uberfl�ssigen Fluss der weiber/ machet eine Begierde zu den ehelichen Wercken/ er reyniget die Mutter von aller b�sen Feuchtigkeit/ unnd vertreibet die Bl�ste darinn.

Wann ein Mann zu ehelichen Wercken untüchtig worden/ oder jhm sein natürlicher samen vergangen were/ der nemme ein Loth Anissamen und ein Blutwurtzel/ und seud diese Stück in drey quarten Weins/ biss das drittheil eyngesotten ist/ darnach seihe es durch ein Tuch/ und trinck darvon Morgens und Abends/ jedesmal ein Becher voll warm/ so kompt er wider zu recht.

 Fenchel, Schafgarbe und aus ganzen Wacholderbeeren.