1. Welche Vorteile haben Wildkräuter, ich esse ja schon viel Salat?

 

Wildkräuter sind qualitativ hochwertiger, deshalb gesünder als Kulturgemüse und deren Verzehr eröffnet somit für jeden den Zugang zur gesundheitlichen Eigenfürsorge.

Wildkräuter enthalten zu 40-50% mehr Vitamine, Mineralstoffe, Chlorophyll und lebenswichtige Bitterstoffe als Kulturpflanzen.

Wildkräuter sehen interessanter und abwechslungsreicher aus als Salat & Co.

 Die Verarbeitung der Wildkräuter ist ebenso einfach wie man es von Gemüse gewohnt ist.

Wildkräuter wachsen schnell wieder nach, suchen selbstständig den für sie geeigneten Standort und gehören zu einem gesunden Ökosystem.

 Wildkräuter sind keine Unkräuter, sondern essentiell für Mensch und Tier.

2. Ist das Zubereiten von Wildpflanzen nicht umständlich?

Nein, Wildkräuter sind genauso verwendbar wie alle anderen Gemüse-, Würz- und Salatsorten. Selbst unsere Großeltern haben diese häufiger verwendet als es heutzutage üblich ist. Und heute wundert man sich, warum die Menschen immer neue Krankheiten bekommen. Hat die Natur uns geschaffen oder die Industrie?

Ein Tip zur Vitamin C-reichsten Pflanze, die Brennessel:

 Einfach mit Handschuhen pflücken und zu Hause mit heißem (kochendem) Wasser nur kurz übergießen. Somit verschwindet das Brennen und es kann ein herrlicher Spinat zubereitet werden.

3. Ich höre immer wieder vom Fuchsbandwurm, der an Pflanzen und Beeren des Waldes sitzt und somit mir schaden kann. Was entgegenen Sie mir da?

Der Fuchsband ist sicherlich gefährlich, wenn nicht sogar tödlich, zumindest für den Fuchs.

Bei einem kranken Menschen allerdings scheitert es bis heute in der Medizin an der Nachweisbarkeit. Es sind immer Vermutungen, die ausgesprochen werden, weil man nichts anderes zu sagen weiß und dieses Argument bei den meisten ziemlich überzeugt.

Es sind nur <1% Fälle bekannt, wo auch nachgewiesen werden kann, dass die vorhandene Krankheit´durch den Fuchsbandwurm hervorgerufen wurde, beträgt doch die Inkubationszeit mehr als 10 Jahre.

Des weiteren ist zu sagen, dass durch eine Katze, welche genauso in der Wildnis herumstreunt (mehr als ein Hund), das Risiko der Übertragbarkeit des Fuchsbandwurmes um ein 4-faches höher liegt. Jedoch schafft niemand deswegen seine Katze ab - warum auch - ist doch seit Jahren nichts passiert.

   Der Fuchs lebt zudem am Waldesrand, wo er seine hauptsächliche Nahrung eher findet als im Wald. Durch die Monokultur in der Landwirtschaft haben Schnecken und Mäuse schon längst erkannt, dass es sich hier gut leben läßt und das weiß auch der Fuchs. Es gibt auch bereits Großstädte, wo der Fuchs sich durch seine Lebensraumeindämmung bis zum städtischen Müll vorwagt. Also fragen Sie sich auch in Zukunft, ob die gesamte Obst- und Gemüsetheke den Fuchsbandwurm hat?

4. Dunkelgrünes (stark Chlorophyllhaltiges) Blattgemüse ist wichtig für den menschlichen Körper - Warum?

Chlorophyll ist ein Stoffkomplex, der zum Glück (noch) nicht chemisch herstellbar und deshalb einzigartig in seiner Wirkung ist:

1. Chlorophyll gibt Kraft und Energie - mehr als die sog. Kohlenhydrate

2. Chlorophyll hat einen neutralen ph-Wert und wirkt auch in unserem Körper entsprechend gegen Übersäuerung. In dem dann ausgeglichenen Säure-Base-Milieu kann sich ein natürliches Gleichgewicht der körpereigenen Parasiten und Bakterien(=Polizei für körperfremde Stoffe, Schutz vor schneller ernster Erkrankung, Warnfunktion) bilden. 

3. Chlorophyll erhöht die Sauerstoffaufnahme im Blut und durch den hohen Gehalt an natürlich verdaubaren Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen verbessert es die Regenerations- und Heilungsprozesse des Körpers.

Somit steigert es die Leistungsfähigkeit und wirkt verjüngend.

Gott gibt uns Gesundheit - man muß sie nur (wahr)nehmen.