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Wir sind in unserem Unternehmen immer wieder bestrebt, Alternativen zu industriellen, chemischen und pharmazeutischen Produkten unserer Kundschaft anzubieten.
Nun haben wir sogar ein von der Natur gegebenes Mittel zur Steigerung der Lust in unserem Warenangebot mit aufnehmen können. Die schönste Sache der Welt brauch daher nun niemandem
mehr verwehrt bleiben.
Die Rede ist von “Potenzholz” oder auch Muira Puama genannt.
Das Gute daran, es wirkt auf Frau und Mann gleichermaßen und ist auch nur in Verbindung mit Alkohol wirksam. Einem schönen Abend mit einem Gläschen Wein o.a. (wo vorher etwas
Potenzholz enthielt) kann man nun erst recht genießen, können die Folgen doch angenehmer sein als vielleicht bisher. Alltagsbedingter Stress wird ebenfalls gemindert, welcher sonst oft der gemeinsamen Lust der
Partner im Wege steht, denn das Potenzholz wirkt nervenberuhigend.
Beschreibung
Ein strauchartiger Baum der bis zu 15 m Höhe erreicht mit einer leicht rosa gefärbten Rinde. Der Muira Puama hat einen verfurchten Stamm und längliche lederne dunkelbraune Blätter.
Während der Blütezeit bilden sich winzige weiße Blüten und daraus entwickeln sich hellorange Früchte.
Vorkommen
Der Muira Puma ist im Einzugsbereich des Amazonas und des Orinokos in Brasilien beheimatet.
Drogen und Inhaltsstoffe
Das Holz des Muira Puama enthält ca. 0,4-0,5% eines Estergemisches und Alkoholen, Lupeol und Fettsäuren.
Eigenschaften und Wirkungen
Das Potenzholz wirkt anregend auf den Bechenbereich, und erhöht die erotische Sensibilität bei Frau und Mann. Es findet also eine deutliche Vitalisierung und Verstärkung des
Sexualtriebes statt.
Darüber hinaus hat es eine nervenberuhigende Wirkung.
Neuere Studien haben die traditionellen Anwendungsgebiete vollauf bestätigt.
Dr. Jacques Waynberg, Institut für Sexualforschung in Paris, behandelte 262 männliche Personen mit
vermindertem Sexualtrieb und Erektionsstörung mit 1 bis 2,5 g Muira-Extrakt pro Tag. Bereits nach 2 Wochen berichteten 51% der von Erektionsstörung Betroffenen über deutliche Verbesserung. 62% derjenigen, die über
schwachen Sex-Trieb klagten, sprachen von einem deutlich dynamisierenden Effekt.
Eine zweite Studie von Waynberg umfasste 100 Teilnehmer, die unter Impotenz, Libidoverlust und sexuellen Problemen infolge
allgemeiner Schwäche, Erschöpfung, Kraftlosigkeit oder Hinfälligkeit litten. Nach der Behandlung war bei 66% der Teilnehmer eine deutliche Zunahme der Häufigkeit von Geschlechtsverkehr festzustellen. Von 46
Teilnehmern, die über Lustlosigkeit klagten, sagten 70%, ihre Libido habe sich erheblich verbessert. 55% sagten aus, sie könnten jetzt die Erektion während des Verkehrs konstant aufrechterhalten. Andere Vorzüge, die
auffielen, waren verminderte Erschöpfung, verbesserter Schlaf und gehäufte Morgenerektionen.
Muira puama war umso wirkungsvoller, je weniger psychosomatische Probleme involviert waren. Bei den 26 Teilnehmern,
die mit "sexueller Schwäche" ohne erkennbare psychosomatische Probleme diagnostiziert worden waren, behob Muira die Schwäche bei allen Teilnehmern (100%), Lustlosigkeit bei 85% und Erektionsstörungen bei
90% der Fälle.
Kein Mittel kann alleine für sich schon 100% aller Problemfälle erfolgreich beeinflussen. Die Kombination mit anderen aphrodisierenden Pflanzenzubereitungen wie z.B. Macawurzel, Damiana,
Catuaba oder Guarana ist möglich.
Quelle: http://aromatherapie.coolfreepages.com/Beschreibungen/nahrung/produkte/potenzholz.htm
Verwendung
Die ersten europäischen Abenteurer und Reisenden in Amazonien waren so beeindruckt von der Wirkung von Potenzholz, daß sie einiges davon mit nach Hause nahmen. Sie berichteten, die
Eingeborenen verwendeten es als Getränk bevor sie sich paarten....
Das Potenzholz wird also von den Einheimischen als Aphrodisiakum sowie zur Steigerung der Potenz genutzt. Diese Wirkung wird inzwischen auch weltweit geschätzt.
Medizinisch gegen Impotenz und Durchfall.
Als Bestandteil von psychoaktiven Rauch- und Räuchermischungen.
Zubereitung
Der Wirkstoff ist schlecht wasserlöslich deshalb sind alkoholische Auszüge wirksamer. Das Potenzholz kann in diversen Spirituosen eingelegt werden.
Es werden auch
zahlreiche Fertigpräparate in Drogerien und Sex-Shops angeboten. Allerdings sind einige der Präparate, die in Sex-Shops erhätlich sind, sehr schwach dosiert.
Zum Abschluß eine Leseprobe aus dem Buch “Die besseren Pillen” (Orbis-Verlag), welche möglichen Ursachen und Folgen Liebesverzicht haben kann.
Wechseljahre
Niemand will behaupten, es gebe keine Angst mehr vor den Wechseljahren. Doch hat ein erstaunlicher Wandel stattgefunden. Frauen sind heute länger attraktiv, schön und begehrenswert als
zuvor. Dafür gibt es vor allem zwei gute Gründe: Einmal leben sie viel bewusster, achten auf erste Anzeichen des Alterns und nehmen das Altwerden nicht einfach hin, sondern tun etwas dagegen. Zum anderen leben sie
intensiver und nutzen damit Kraftquellen, die geradezu automatisch länger jung halten.
Es wurde schon wiederholt darauf hingewiesen: Was nicht gebraucht wird, muss verkümmern. Das biologische Grundgesetz gilt auch für Hormondrüsen.
Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Eierstöcke ab dem fünfunddreißigsten Lebensjahr die Hormonproduktion langsam drosseln, um sie dann nach und nach ganz einzustellen. Doch dieser Prozess läuft nicht ab wie ein Uhrwerk, das man nicht aufhalten könnte. Auch lassen sich diese Drüsen nicht überfordern und werden so auch nicht vorzeitig verbraucht. Denn es stimmt nicht, dass ein reges Liebesleben schneller altern lässt. Das Gegenteil ist der Fall:
Sex hält jung.
Die weiblichen Hormondrüsen bleiben um so länger aktiv, auch über die Wechseljahre hinaus, je regelmäßiger und selbstverständlicher sie gerade in älteren Tagen gefordert werden. Immer dann, wenn sie »abgerufen« werden, überschwemmen sie den ganzen Körper.
Ein Verjüngungsforscher formulierte es einmal so: Könnte man diese Hormone sehen, würden sie, ähnlich wie Blutwallungen die Haut rot verfärben, diese etwa grün werden lassen, dann wäre der Körper einer Frau im
Augenblick sexueller Erregung stärker als der des Mannes und wesentlich umfassender grün verfärbt. Nirgendwo gäbe es eine Stelle, die nicht grün wäre.
Doch das ist nur dann so, wenn die Hormone auch ins Blut gelangen. Solange sie in den Drüsen gespeichert bleiben, sind sie für den Körper wertlos.
Es gibt für die Frau also zwei Möglichkeiten, ihren Körper jung zu halten: Die Hormonversorgung von innen durch das Intakthalten der Drüsen und, falls das nicht mehr ausreichen sollte, die
Hormonversorgung von außen. Jede Frau ab fünfunddreißig Jahren braucht Östrogene. Sie finden sich in der Natur in großer Fülle.
Mit einer rechtzeitig einsetzenden maßvollen Östrogenversorgung lassen sich auch Beschwerden der Wechseljahre deutlich mildern. Denn diese Störungen sind um so heftiger, je plötzlicher sich
der Körper auf den Hormonmangel einstellen muss. Es gilt also, für ein möglichst langsames Absinken des Hormonspiegels zu sorgen. Dabei muss beachtet werden: Wechseljahre bringen nicht nur Stimmungsschwankungen,
Reizbarkeit, Depressionen, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden, sondern auch ein Brüchig- und Weichwerden der Knochen mit sich.
Bekannt ist der so genannte »Witwenbuckel«, die Verbiegung der Wirbelsäule bei älteren Frauen (s. Osteoporose). Von solchen Deformierungen werden aber gerade jene Frauen heimgesucht,
die scheinbar beschwerdefrei durch die Wechseljahre gekommen sind. Und noch eins: Wer in späteren Jahren unbedacht Abmagerungskuren macht, verbannt die Sexualhormone aus seinem Körper. Östrogene speichert er nämlich
im Fettgewebe, um sie auch nach dem Versiegen der Eierstöcke von dort abrufen zu können.
Deshalb bleiben etwas molligere Frauen im Allgemeinen länger jung als sehr schlanke.
Wenn nach dem Ausbleiben der Menstruation wieder Blutungen auftreten, ist es sehr wohl möglich, dass sich noch einmal eine Regel eingestellt hat. Doch es kann auch sein, dass die Blutung
mit einer Menstruation überhaupt nichts zu tun hat, sondern eine Erkrankung der Gebärmutter anzeigt. Deshalb ist es ratsam, in einem solchen Fall lieber einmal zu viel als einmal zu wenig zur Kontrolle zum Arzt zu
gehen.
In die Wechseljahre kommen übrigens auch Männer - für sie ein Vorgang ohne größere Begleiterscheinungen. Bei ihnen hört die Produktion der Sexualhormone um das sechzigste Lebensjahr langsam
auf. Damit wird ein Mann freilich nicht impotent, ebenso wenig wie die Frau nach den Wechseljahren keinen Spass mehr an der Liebe hat.
Frigidität und Impotenz
Wollen wir uns ein Bild davon machen, wie präzis und direkt unser Körper auf Sinneswahrnehmungen, Gedanken, seelische Vorgänge reagiert, brauchen wir uns nur das Beispiel der Sexualität zu
vergegenwärtigen: Ein einziger kurzer Blick, ein bestimmter Duft, eine zärtliche Berührung, eine Wunschvorstellung - schon verändern sich schlagartig Blutdruck, Atemfrequenz, Herzschlag, Durchblutung und eine ganze
Reihe anderer Funktionen. Doch umgekehrt sind die Reaktionen genauso perfekt: Ein unbedeutender falscher Gedanke, eine winzige Störung über eines der Sinnesorgane - und alles ist vorbei. Da nützen dann noch so viele
Willensanstrengungen und Bemühungen nichts mehr. Der Körper verweigert sich, weil er ein falsches Signal bekommen hat, und ihm allein folgt er.
Mit Recht sprechen wir deshalb von »Sinnlichkeit«: Alle Reize empfängt der Körper über seine Sinne. Die Antwort darauf erfolgt aber nicht blind, nicht automatisch, sondern der Körper
vergleicht den neuen Eindruck blitzschnell mit gleichen oder ähnlichen Erfahrungen, die er in seinem Gedächtnis gespeichert hat. Sind sie positiv vermerkt, reagiert er. Sind sie irgendwann einmal als negativ
empfunden worden, unterlässt er die Reaktion. Bei diesen Kontrollen unmittelbar vor der Antwort handelt es sich aber nicht um bewusstes Abwägen, um ein Erinnern im üblichen Sinn. Dazu wäre gar keine Zeit. Zum
Vergleich werden auch nicht nur Ereignisse herangezogen, an die wir uns erinnern, sondern auch solche, vermutlich vor allem die, die wir aus dem Gedächtnis verdrängt haben. Fast könnte man sagen: Bei jedem Bild, das
unsere Augen aufnehmen, bei jedem Geruch, der durch unsere Nase steigt, wird unsere ganze persönliche Geschichte gegenwärtig und lebendig, ob wir wollen oder nicht. Das ist nicht nur in der Sexualität so, sondern
bei allen Lebensäußerungen. Hier wird es uns nur besonders deutlich.
Wenn wir wollen, dass unser Körper gesund und in sich harmonisch funktioniert und auf jeden Reiz die passende Antwort gibt, brauchen wir vor allem eine gesunde Einstellung zum Leben, zu unseren
Mitmenschen, nicht zuletzt zu uns selbst. Das heißt, wir dürfen mit übergroßen Befürchtungen, mit Hass und Neid, übertriebenem Ehrgeiz und Schuldgefühlen keine Barrieren errichten, die jedem Reiz von außen ein
strenges »Halt!« entgegensetzen. Auf der anderen Seite wäre es unsinnig, etwas erzwingen zu wollen. Unser Körper lasst sich nicht kommandieren. Mit »Technik« allein ist wenig auszurichten.
Damit sind wir mitten in der Problematik: Vieles von dem, was bei Frauen als Gefühlskälte und bei Männern als Impotenz bezeichnet wird, ist das Ergebnis falscher Erziehung, aufgebauter
Hemmungen, negativer Erfahrungen. Auch das weite Gebiet so genannter Perversionen gehört hierher. Schließlich erfahren wir, warum das Neue, Neuartige in der Liebe so reizvoll und oftmals befriedigender ist als
das Gewohnte: Es kann noch nicht durch negative Erfahrungen beeinträchtigt werden, so dass der Körper spontaner, ungehemmter zu reagieren vermag. Wenn heute noch vielfach behauptet wird, bis zu 98 Prozent aller
Fälle von Impotenz und Frigidität seien derart psychisch bedingt, so ist das ganz sicher falsch.
Im Kapitel über Stress
wurde klar, dass wir im Augenblick starker Anspannung für Dinge, die der Körper für momentan nicht lebenswichtig hält, keinen »Sinn« mehr haben. In gefährlichen, bedrohlichen Situationen (auch wenn sie nur vermeintlich gefährlich oder bedrohlich sind) gibt es keinen sexuellen Reiz mehr. Die Sinne registrieren dann auch die aufdringlichsten Impulse nicht - es sei denn, Sexualität ist durch entsprechende Erfahrung auf Gefahr programmiert worden und überhaupt nur noch in der Gefahr möglich.
Normalerweise sind bei übergroßem Stress mit der Verdauung, der Abwehr, der Kälteregulierung auch die sexuellen Empfindungen »abgeschaltet«, zumindest gedrosselt. Das heißt, der Unterleib
ist nur notdürftig durchblutet. Bei Dauerstress kann diese Mangeldurchblutung aber zu Verkümmerungen führen, deren Folgen ein Nachlassen, vielleicht sogar ein Versiegen der Sexualität bedeuten.
So haben es auch die Ärzte früher verstanden. Das Wort Frigidität heißt Kälte - und gemeint war ursprünglich nicht eine Gefühlskälte, sondern jene Kälte, die durch schlechte Durchblutung
des Organs entsteht. Entsprechend verordneten sie bei sexuellen Problemen Medikamente, die Bauch und Unterleib wärmten, speziell Ingwer und Quitten.
Vor mehr als 2000 Jahren hat Hippokrates ein Lehrstück über Impotenz, Frigidität und mangelnden Kindersegen geschrieben, das sich jeder junge Arzt, der vorschnell auf psychische Störungen
verweisen möchte, vergegenwärtigen sollte. Hippokrates erzählte seinen Schülern vom Volk der Skythen, das auf Wagen durch russische Steppen zog, in rauer, unfruchtbarer Gegend lebte und bissigen Nordwinden
ausgesetzt war. Er sagte: »Dieses Volk besitzt die meisten impotenten Männer.
Wenn sie zum ersten Mal merken, dass sie nicht imstande sind, den Beischlaf zu vollziehen, machen sie sich noch nichts daraus, sondern verhalten sich ganz still. Wenn sie aber beim zweiten oder dritten Mal oder noch öfter bei ihren Versuchen keinen Erfolg haben, dann wähnen sie, sie hätten sich wider die Gottheit versündigt. Sie ziehen Frauenkleider an, weil sie sich zur Entmannung verdammt fühlen. Sie leben nun nach Weiberart und verrichten zusammen mit den Frauen die gleichen Arbeiten wie diese. Man nennt sie >Anarier<. Ihre Landsleute verehren die armen Männer und beten sie an, weil jeder Angst hat, das gleiche Schicksal könnte auch ihn treffen.«
Hippokrates erklärt, dass die Impotenz dieser Männer nicht ein Fluch der Götter sein kann, denn krank werden ausgerechnet die Reichen, die den Göttern viel opfern und sich ein eigenes Pferd
leisten können: »Wo man besonders viel und unter Bedingungen, wie sie die Skythen vorfinden, reitet, werden die meisten Männer von Gelenkschwellungen, Hüftleiden und Fußgicht befallen - und impotent... Menschen, die
so leben und solchen Umweltbedingungen ausgesetzt sind, können unmöglich viele Kinder bekommen. Der Mann hat infolge der Feuchtigkeit seiner Natur und der Weichheit und Kälte seines Unterleibs wenig Verlangen nach
Liebe. Er ist dazu auch kaum in der Lage. Dazu kommt, dass er durch das ständige Reiten impotent wird. Bei der Frau aber steht die Körperfülle dem Kindersegen im Wege. Die monatliche Regel erfolgt unregelmäßig,
spärlich und verzögert. Die Gebärmutter ist nicht in der Lage, den männlichen Samen aufzunehmen. Der Muttermund ist durch Fett verschlossen. Die Frauen sind naturgemäß bequem und fett, ihr Unterleib ist schlaff und
kalt.«
Viel mehr Beachtung als noch vor wenigen Jahren schenkt man heute bei Impotenz und Frigidität auch Durchblutungsstörungen im Bauchraum. Bei vermutlich vielen Männern und
Frauen, die um die Fünfzig Probleme in der Liebe haben, dürfte eine Arteriosklerose im Bauch gegeben sein. Die Probleme sind in solchen Fällen oft behoben, sobald für eine bessere Durchblutung gesorgt ist.
noch ein Auszug aus dem alten Kräuterbuch von
JACOBUS THEODORUS "TABERNAEMONTANUS" ANNO 1625
Jnnerlicher gebrauch dess Aniss Es
wirdt der Anisssamen heutiges Tags bey uns Teutschen wie bey den Alten nicht allein in der Artzeney/ sondern auch in der Speiss gebraucht. Unsere Weiber backen den ins Brodt/ unnd machen das Zuckerbrodt Biscoct
genannt darmit/ unnd gibt solcher Samen dem Brodt nicht allein ein guten lieblichen geschmack/ sondern es ist auch nützlich in etlichen Kranckheiten gebraucht: Als nemlich in den blehungen dess Magens/ dess Miltz/
unnd der Därm: Dessgleichen im Seiten unnd Nierenwehe/ Bauchwehe/ Krimmen/ Därm gegicht/ Wassersucht/ in allen kalten Gebrechen der Lebern unnd verstopffung derselben/ in Nieren gebrechen unnd dem stein/ unnd in unfruchtbarkeit der Weiber/
Wann ein Mann zu ehelichen Wercken untüchtig worden/ oder jhm sein natürlicher samen vergangen were/ der nemme ein Loth Anissamen und ein Blutwurtzel/ und seud diese Stück in drey quarten Weins/ biss das drittheil eyngesotten ist/ darnach seihe es durch
ein Tuch/ und trinck darvon Morgens und Abends/ jedesmal ein Becher voll warm/ so kompt er wider zu recht.
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