Mononatriumglutamat

(auch: Natriumglutamat, Natrium-L-glutamat-Monohydrat, Lebensmittelzusatzstoff E 621, MSG - MonoSodium Glutamate) ist das Natriumsalz der Glutaminsäure (E 620), einer Aminosäure.

Natriumglutamat bildet geruch- und farblose Kristalle, die bei 232° unter Zersetzung schmelzen, sich gut in Wasser lösen (74 g/100 ml) und einen leicht salzigen Geschmack besitzen.

Natriumglutamat entsteht im menschlichen Körper im normalen Stoffwechsel. Einige natürliche Lebensmittel wie Pilze, reife Tomaten oder Parmesan, die wegen ihres besonderen Aromas verwendet werden, enthalten große Konzentrationen an freiem (nicht an Eiweiß gebundenes) natürlichen Glutamat (ca.0,1 bis 1 % des Gewichts). Außerdem gibt es eine Alge, (sog. Laminaria Japonica) die die asiatischen Küche schon vor 1500 wegen ihrer geschmacksverstärkenden Wirkung in ihren Speisen benutzten; auch sie ist eine Quelle von Natriumglutamat. Käuflich erhältliches Mononatriumglutamat wird aus Melasse, Getreide, Kartoffeln oder anderen stärkehaltigen Ausgangsprodukten hergestellt. Eine industrielle Hauptquelle für Natriumglutamat ist Hefeextrakt.

Natriumglutamat dient als Geschmacksverstärker, denn bereits in geringen Mengen verstärkt und verändert es den Eigengeschmack von Fleisch-, Fisch- und Pilzgerichten. Es wird deshalb oft bei der Herstellung von Fertigprodukten eingesetzt, die im Verlauf der Produktion an Eigengeschmack verloren haben. Außerdem kann durch seinen Einsatz unter Umständen an teureren Zutaten und Gewürzen gespart werden. Insbesondere Fertigwürzmittel und sehr würzige Nahrungsmittel, wie Kartoffelchips und Fertigsuppen, enthalten meist viel Glutamat.

In letzter Zeit ist zu beobachten, dass die Hersteller vermehrt mehrere unterschiedliche Geschmacksverstärker gleichzeitig in ihren Produkten einsetzen, z. B. neben Glutamat auch Guanylate.

Die regelmäßige Verwendung von Natriumglutamat kann unter anderem dazu führen, dass der natürliche Geschmack von Produkten vor allem derer ohne Geschmacksverstärker als fade empfunden wird. Nicht ohne Grund hat daher in den letzten Jahren der Anteil an Geschmacksverstärkern und Salzen in Fertigprodukten stetig zugenommen. Man isst mehr und schneller. Viele Ernährungsexperten sehen daher den zunehmenden Einsatz von Geschmacksverstärkern bei der Herstellung von Fertigprodukten sehr kritisch.

Da Glutamate chemisch direkt auf das Gehirn wirken, ist in Deutschland die Verwendung in Babynahrung verboten. Daher ist Natriumglutamat aufgrund negativer Nebenwirkungen in Schweden als Nahrungsmittel verboten worden.

Beim Glutamat handelt es sich,neurologisch betrachtet,um ein Rauschgift. Es ist eine suchterzeugende Aminosäureverbindung,die über die Schleimhäute ins Blut geht,und von dort direkt in unser Gehirn gelangt,weil die recht kleinen Moleküle des Glutamats unsere schützende Blut-Hirnschranke z.T. problemlos überwinden.

                                                                                   Glutaminsäure

Im Unterschied zu den bekannteren Rauschgiften macht Glutamat nicht vorwiegend "high",sondern es erzeugt künstlich Appetit,indem es u.a. die Funktion unseres Stammhirns stört. Das Stammhirn(limbisches System) regelt neben den elementaren Körperfunktionen unsere Gefühlswahrnehmung und daher auch den Hunger. Durch die Störungen verursacht das Glutamat Schweißausbrüche und Streßwirkungen wie Magenschmerzen, Bluthochdruck und Herzklopfen. Es führt bei sensibeleren Menschen häufig zu Migräne.Die Sinneswahrnehmung wird deutlich eingeschränkt und die Lernfähigkeit und das allgemeine Konzentrationsvermögen nehmen nach Einnahme von Glutamat bis zu mehrere Stunden lang nachhaltig ab.

Bei Allergikern kann Glutamat epileptische Anfälle bewirken oder sogar zum Soforttod durch Atemlähmung führen.

In Tierversuchen führte Glutamat zu schweren Gehirnschäden;wurde es schwangeren Ratten über die Nahrung in Dosierungen verabreicht,wie sie z.B. in Kartoffelchips oder Fertigsuppen durchaus üblich sind,so konnte sich beim Embryo im Mutterleib kein voll funktionsfähiges Nervensystem mehr entwickeln. Die Neugeborenen wären wahrscheinlich in der Natur nicht überlebensfähig gewesen. Auch bei erwachsenen Tieren traten deutliche Gehirnveränderungen auf.

Auch die schwersten Gehirnschäden nach dem Schlaganfall entstehen nicht dadurch,daß der Sauerstoffmangel sehr viele Gehirnzellen zerstört;die wenigen wirklich so zerstörten Zellen setzen u.a. große Mengen an Glutamat frei,das die eigentliche Hauptzerstörung verursacht.

Die Nahrungsmittelindustrie nimmt solches in Kauf und hat vermutlich mit großzügigen Geldspenden bewirkt,daß sich aus den wenigen Zeitungsanzeigen gegen Glutamate kein Skandal entwickeln konnte. Vom Einsatz solcher "Geschmacksverstärker" hängen Milliardenbetäge ab; würde z.B. der Eigengeschmack von Tüten-Spargelcremsuppe plötzlich wahrnehmbar, so würde deren nach salziger Mehlpampe schmeckendes Aroma vermutlich von der Mehrheit der Menschen als ungenießbar empfunden. Ähnlich, wie eine halb verweste ,von mehreren Aut oüberrollte Taube von einem Verhungernden ohne Zögern aufgegessen würde, so machen die "Geschmacksverstärker" die "Essleistung" des Konsumenten vom Aroma der gekauften Produkte unabhängig,indem diese den Geschmackssinn betäuben und eine physische Sucht hervorrufen.
Auch im Mensa-Essen, in vielen Gaststätten usw. werden fast alle Suppen, Soßen ,Dressings, Pa- und Marinaden sowie Hackfleischprodukte mit diesen gefährlichen Substanzen künstlich angereichert.

Lebensmittelchemiker behaupteten 1954 paradoxerweise sogar noch, daß "das gewisse Tüpfchen Etwas"(Glutaminsäure) zur "Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit" taugen würde,da diese Substanz ja auch "so natürlich" in unserem Gehirn vorkommt und es daher so logisch wäre,sie auch künstlich in möglichst rauhen Mengen zuzuführen.

                                                                     So zerstört Glutamat Dein Gehirn...

Die Schaltkreise unseres Gehirns sind aus Nervenzellen,den Neuronen aufgebaut. Signale wandern als elektrische Impulse durch die Nervenbahnen.An den Verbindungsstellen solcher Nervenbahnen befinden sich die Synapsen. Erreicht ein Signal die Synapse,so werden wenige Moleküle eines Datenübertragerstoffs, eines sog. Neurotransmitters übertragen,der ein elektrisches Signal im gegenüberliegenden Neuron einschaltet,sofern dieses nicht durch andere Neurotransmitter auf "inaktiv" geschaltet wurde.Einer dieser Neurotransmitter ist die Glutaminsäure. Um die elektrischen Signale übertragen zu können,erzeugen die Neuronen eine Zellenspannung von ca.70mV,indem sie geladene Ionen von Kalium
und Natrium ähnlich einer Batterie verwenden.Die Nervenbahn hat die Gestalt eines feinen Schlauches,gebildet durch die Nervenmembran;innen negativ,außen positiv geladen.Um ein Signal zu übertragen, öffnen sich darin molekülgroßen Schleusentore,die positive Kalzium-Ionen hinnauslassen, sodaß an dieser Stelle eine Umpolung entsteht.Die Umpolung öffnet,durch elektrische Felder gesteuert,weitere Ionentore,sodaß sich das Signal vorwärts ausbreiten kann.
Hinter der Umpolung werden durch ähnliche Tore positive Natrium-Ionen hereingelassen,die die alte Polung wiederherstellen. Ähnlich einem selbsttacktenden Schieberegister,wandert das Signal die Nervenbahn in festgelegter Richtung entlang.Verglichen mit den in unseren Computerschaltungen gebräuchlichen Elektronen,sind die Ionen des Nervensystems aufgrund ihrer Masse ca. 50000 mal träger.Damit ein so komplexes,kybernetisches System wie unser Gehirn mit ausreichender Geschwindigkeit funktionieren kann,brauch man zur Beschleunigung der Ionen sehr hohe Feldstärken. Daher ist die Nervenmembran nur die winzigkeit von 5nm dünn ,sodaß die 70mV Zellenspannung einer effektive Beschleunigungsspannung von ca.100kV/cm entsprechen.Bei diesen Betriebsbedingungen
ist es verständlich,daß jeder Nervenimpuls an Teilen der Membran kleine Beschädigungen verursacht,da Isolationsdurchschläge entstehen und das elektrische Feldähnlich einem elektrostatischen Lautsprecher,die Membran in starke Schwingungen versetzt.Diese Schäden müssen ständig von einer Reparaturautomatik in der Zelle behoben werden,damit kein Kurzschluß entsteht.Wird ein Neuron mit ununterbrochenen Dauersignalen bombardiert,so wird es in kurzer Zeit zerstört,da die Reparaturautomatik die Schäden nicht mehr schnell genug beseitigen kann oder dieser gemeinsam mit der gesammten Zelle die Energie ausgeht.

Der "Geschmacksverstärker" Glutamat ist eine Glutaminsäureverbindung,die wie andere Rauschgifte auch,im Gehirn mit Neurotransmittern verwechselt wird. Gerät solch eine Substanz in den Blutkreislauf,so ergibt sich im Gehirn eine Situation, als wenn eine eingeschaltete Computerplatine mit Salzwasser übergossen würde überall in den zum jeweiligen Neurotransmitter gehörenden Subsystemen entstehen durch Kurzschlüsse Störimpulse, die die Daten-
verarbeitung ins Chaos stürzen.Genau wie die Kurzschlüsse im nassen Computer Schaltkreise durch Überlastung zerstören,so schießen die von dem unechten Neurotransmitter erzeugten Dauerimpulse im Gehirn unsere Neuronen durch...

It's all over now!

Um die Dauerdröhnung des Glutamats überleben zu können,baut eine Automatik in den noch uzerstörten Neuronen schließlich die Sensoren für diesen Neurotransmitter ab,damit kein gefährliches Dauersignal mehr entstehen kann.Alles scheint wieder normal zu sein - bis das Nervengift den Körper verlassen hat. Nun fehlen die abgebauten Sensoren und die normalen Neurotransmitter der angrenzenden Zelle reichen nun nicht mehr aus,ein korrektes Signal zu übertragen.Der Datentransfer ist nun unterbrochen - der Mensch ist SÜCHTIG !!!

-Kaufe nichts,was mit "Würz-" beginnt oder soetwas enthält.
(Würze,Würzsalz,Würzsoße,Würzstoff,Würzmittel etc.;auch Sojasoße ist "Würze") Gewürze sind aromatische Pflanzenteile."Würze" ist eine beliebige "Substanz zur geschmacklichen Aufpeppung" - normalerweise
glutamathaltig. "Würze" kann als Synonym für Geschmacksverstärker stehen,daher muß auf Würzsößen dieser nicht extra ausgewiesen sein.(z.B. "pflanzliches Eiweiß - biologisch aufgeschlossen" o.ä.)

-Kaufe keine Fertignahrung uneindeutiger Zusammensetzung.
Die INHALTSSTOFFE VON ZUTATEN müssen NICHT GENANNT sein.
("mit Pizzasoße","mit Salamischeiben","mit Ketchup" etc.)

-Esse NIE Kartoffelchips,Fertigsuppen und -soßen;sie enthalten i.a. Geschmacksverstärker in alleröchsten Dosierungen.

-Frage in Restaurants IMMER nach "Geschmacksverstärker","Würze" und "Glutamat"(alle drei) im Essen;jeder Mensch hat nach Art.2.2 des deutschen Grundgesetzes das Grundrecht auf  körperliche Unversehrtheit,daher sind al le Restaurants verpflichtet über solche Dinge Auskunft zu erteilen.Tut ein Restaurant dieses nicht,dann solltest Du solch eine Giftküche gleich vergessen.
 

[Quellenangabe:

-Spektrum der Wissenschaft(Buch) - Gehirn und Nervensystem
ISBN 3-922508-21-9

-Der Spiegel 10/92:"Lernen,wie Geist funktioniert"

-Lebensmittelzutaten-Liste der Verbraucherzentrale("E-Nummern-Liste")
ISBN 3-922940-12-9

-Bücher über Lebensmittelchemie

-diverse Zeitungsmeldungen etc.